Grundlagen
Grundlage für das Feng Shui ist das Qi. Der Begriff selbst stammt dabei aus dem „Buch der Riten“, das 300 n. Chr. entstand. Feng Shui stellt innerhalb dieses Buches eine Abkürzung für einen kompletten Satz dar. Übersetzt bedeutet dieser Satz, dass das Qi vom Wind zerstreut wird. Am Wasser macht es halt.
Das Qi als Mittelpunkt der Lehre
Im Daoismus stellt das Qi eine Energieform dar. Sie ist überall vorhanden und umgibt den Menschen und alle Gegenstände und Lebewesen der Natur. Darüber hinaus durchströmt sie alle Zellen, belebt und gestaltet sie. Feng Shui geht davon aus, dass diese Energie fließt. Sie kann durch bauliche Veränderungen und Anpassungen geleitet werden, so dass der Fluss nicht zum Stillstand kommt. Durch den Fluss des Qi soll es angesammelt werden. Dadurch hat es positive Effekte auf die Gesundheit und den Erfolg sowie auf die Harmonie des Menschen.
Mehr Informationen finden Sie hier:
Yin und Yang
Darüber hinaus spielen die Gegensätze von Yin und Yang eine wesentliche Rolle. Das Yin ist dabei das Qi der Ruhe und des Wasser. Yang bezeichnet das Qi der Berge und der Straßen. Im Zuge des New Age werden die Gegensätze heute auf die Wohnung angewendet. Ursprünglich wurde damit allerdings die Gegensätzlichkeit aller Gleichgewichte betont. In der Moderne wird Yang allen aktiven Bereichen zugeordnet. Hierunter fallen vor allem die Wohnzimmer sowie die Arbeitsräume. Yin hingegen bezeichnet die Ruheräume wie beispielsweise die Schlafzimmer.
Fünf-Elemente-Lehre
Eine weitere wesentliche Rolle spielt die Lehre der fünf Elemente. Innerhalb dieser Lehre nimmt die Erde eine neutrale Stellung ein. Darüber hinaus wird eine Einteilung in Yin und Yang vorgenommen. Während Feuer das große Yang darstellt, ist das Holz das kleine Yang. Analog dazu ist Metall das kleine Yin und Wasser das Große. Gerade in diesem Bezug spielten die Anordnungen von Farben und Objekten eine große Rolle, wie die Vertreter der Lehre immer wieder betonen. Da das Feng Shui sich ursprünglich nicht primär auf den Einsatz in Räumen und Gebäuden bezog, wurden verschiedenen Schulen begründet. Die älteste Schule aus dieser Lehre ist das Luan Tou. Es beschäftigt sich mit dem Gebäude in der Landschaft. Innerhalb des Luan Tou werden die Energien festgestellt. Das Haus wird innerhalb der Landschaft so positioniert, dass der Energiefluss möglichst vorteilhaft gestaltet wird. Diese Form des Feng Shui wird in der westlichen Welt nicht angewendet. In der klassischen Tradition bildet sie allerdings eine Grundlage, so dass die Bestimmung in den Innenräumen eigentlich nur erfolgen kann, wenn das Luan Tou im Vorfeld eingesetzt wurde.
Mehr Informationen finden Sie hier:
Die Kompasslehre
Darüber hinaus spielt die Kompasslehre noch eine wichtige Rolle. Sie geht davon aus, dass die Gestirne Einfluss auf Formationen auf der Erde haben. Deshalb werden die Himmelsrichtungen gemessen, um dadurch die energetische Qualität eines Gebäudes zu untersuchen. Hier schließt sich auf die Lehre der fliegenden Sterne an, die den Einfluss von neun Sternen auf das Gebäude und das Leben im Gebäude misst. Durch verschiedene Umstände ändern sich die Einflüsse auf die Gebäude. Mit dieser Veränderung wird auch das Leben im Gebäude verändert. Hierdurch können dann positive und negative Einflüsse entstehen. Der Ansatz des Feng Shui – wie es in Europa praktiziert wird – hat hier ihren Ursprung. Im Mittelpunkt steht die Veränderung der Räumlichkeiten, so dass die Energien wieder positiv ausgelegt werden.
Im Feng-Shui-Shop finden Sie auch noch viele weitere tolle Einrichtungsideen.
Bild stammt von: Markus Mainka – Fotolia.com
